SMS 2009 Walkthrough

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Es ist doch immer das Gleiche. Monatelang fiebert man seinem Lieblingsfestival entgegen. Tage werden gezählt. Pläne werden geschmiedet. Listen werden aufgestellt. Wen man alles sehen kann/muss oder soll. Wen mann und was frau alles mitnimmt. Wie man womit wohin mit wem fährt und welche Musik man am besten dabei hört. Die hat ja auch einen ewiglangen Auswahl-prozess hinter sich gebracht, bevor sie endlich auf DIE Festival-CD gelasert wird. Oder?
Hmm, na gut. iPod einpacken tut’s auch, ist aber eben nicht halb so kewl. Oder vielleicht genau deswegen? Weiß ich nicht, ich hab keinen. -.-
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Endlich ist das Zelt in zwei Sekunden aufgebaut, das erste Bier getrunken, der Grill schon eingeweiht, *ZaCk-BuMM* ist das Festival schon wieder vorrüber. Jetzt sitzt man, nachdem man das Zelt wieder in ca. einer halben Stunde abgebaut hat, immer noch berrauscht von den vergangenen Stunden/Tagen im Auto/Bus/Zug/Flieger und denkt darüber nach, was jetzt der persönliche Top-Act war und vorallem warum. Und genau JETZT kommt der Moment, in welchem man feststellt:Ich war bei den Hosen, dann war ich mal kurz an der Bar…. äh… und den Elten John hab ich auch noch gesehen! Auf der Leinwand.‘ Stolze Beute für drei Tage denkt man sich da insgeheim. Ist aber alles rechtzufertigen, indem man behauptet sich der Act-Hetze nicht hingeben zu wollen. Man ist ja kein Festivaltouri, sondern hat sich eben vom Vibe treiben lassen.  Außerdem wollten die anderen schnell einen Trinken gehen. Tjaja, die an der Bar, das sind die anderen.
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Nun, damit mir das nicht wieder [sic!] passiert, habe ich mir diesmal nach reiflicher Überlegung, bzw. mathematisch-stochastischer Berechnung, für das diesjährige SonneMondSterne einen ausgefuchsten Festivalplan aufgestellt. Ich weiß zwar, dass die Planeinhaltung recht unrealistisch anzumuten mag, aber ich kann ich mir dann schon mal keinen ‘Hätt-ich-gewusst-dass-der-da-auflegt’-ex-post-Vorwurf machen.

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LAN-Party-Verbot! Lokaler Schützenverein reagiert.

Reaktionen auf Winnenden.

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Take Cover.

Cover sind so eine Sache. Entweder sie sind spitze oder sie sind mies, ein Mittelding gibt es meistens nicht. Gecoverte Masterpieces hingegen enden mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% als Katastrophe. Als Masterpiece-Beispiel sei Rapper’s Delight der Sugarhill Gang gennant. Keine Frage, ein Meilenstein der Unterhaltungsmusik Pop und erster kommerziell erfolgreicher Rap-Song anno 1979.

Das ging auch an drei erfolgreichen deutschen Radiomoderatoren nicht vorüber, welche 1980 einen Blick über den Big Pond warfen und eine allemanische Version des Ganzen machwerkten:

So schlecht, dass es fast schon wieder gut ist. Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg und Manfred Sexauer als ‚GLS United‘ mit Ihrer Version von ‚Rapper’s Delight’: ‚Rappers Deutsch‘. Zumindest die Ehre den ersten deutschen Rapsong produziert zu haben, kann Ihnen keiner mehr nehmen. Diese ‚Jugend’sünde allerdings auch nicht.
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