08/07/2009 In Life von F3liX
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Es ist doch immer das Gleiche. Monatelang fiebert man seinem Lieblingsfestival entgegen. Tage werden gezählt. Pläne werden geschmiedet. Listen werden aufgestellt. Wen man alles sehen kann/muss oder soll. Wen mann und was frau alles mitnimmt. Wie man womit wohin mit wem fährt und welche Musik man am besten dabei hört. Die hat ja auch einen ewiglangen Auswahl-prozess hinter sich gebracht, bevor sie endlich auf DIE Festival-CD gelasert wird. Oder?
Hmm, na gut. iPod einpacken tut’s auch, ist aber eben nicht halb so kewl. Oder vielleicht genau deswegen? Weiß ich nicht, ich hab keinen. -.-
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Endlich ist das Zelt in
zwei Sekunden aufgebaut, das erste Bier getrunken, der Grill schon eingeweiht, *ZaCk-BuMM* ist das Festival schon wieder vorrüber. Jetzt sitzt man, nachdem man das Zelt wieder in ca. einer halben Stunde abgebaut hat, immer noch berrauscht von den vergangenen Stunden/Tagen im Auto/Bus/Zug/Flieger und denkt darüber nach, was jetzt der persönliche Top-Act war und vorallem warum. Und genau JETZT kommt der Moment, in welchem man feststellt:
‘Ich war bei den Hosen, dann war ich mal kurz an der Bar…. äh… und den Elten John hab ich auch noch gesehen! Auf der Leinwand.‘ Stolze Beute für drei Tage denkt man sich da insgeheim. Ist aber alles rechtzufertigen, indem man behauptet sich der Act-Hetze nicht hingeben zu wollen. Man ist ja kein Festivaltouri, sondern hat sich eben vom Vibe treiben lassen. Außerdem wollten die anderen schnell einen Trinken gehen. Tjaja, die an der Bar, das sind die
anderen.
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Nun, damit mir das nicht wieder [sic!] passiert, habe ich mir diesmal nach reiflicher Überlegung, bzw. mathematisch-stochastischer Berechnung, für das diesjährige
SonneMondSterne einen ausgefuchsten Festivalplan aufgestellt. Ich weiß zwar, dass die Planeinhaltung recht unrealistisch anzumuten mag, aber ich kann ich mir dann schon mal keinen ‘Hätt-ich-gewusst-dass-der-da-auflegt’-ex-post-Vorwurf machen.